Köln – 09/11/10 – Vier Raben – Gläserner Sarg an Nine-Eleven - Bernd Vollbach - Gitarrist mit Herz

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Köln – 09/11/10 – Vier Raben – Gläserner Sarg an Nine-Eleven

Von Bernd Vollbach geschrieben am: 11.09.2010 unter Allgemein

Wer
Gläserner Sarg an Nine-Eleven
Wann
Samstag, September 11, 2010
20:00 - mit Norman Liebold - Alle Altersgruppen
Wo
Jesuitengasse 37
Köln 50735
Weitere Infos
Nine-Eleven in Deutschland:
Norman Liebolds „Gläserner Sarg“ am 9. Jahrestag des Attentates auf das WTC

Am Samstag, den 11.09., wird Norman Liebold gemeinsam mit dem Gitarristen Bernd Vollbach ein gewagtes WortAnKlang-Event geben: Sein „schäublesk-paranoider Überwachungsthriller“ Gläserner Sarg wird am 9. Jahrestag des Attentates auf das Word Trade Center in den Vier Raben inszeniert.

Der Roman spielt mit der Vision, daß der deutsche Geheimdienst ein Attentat wie Nine-Eleven am Langen Eugen in Bonn inszeniert, um weitere Überwachungs- und Antiterror-Gesetze durchzudrücken. Aus der Sicht von Liebolds persönlichen Don Quijote, dem manisch-depressiven Bauern Rowedder aus dem Siebengebirge erzählt die Novelle eine ebenso skurill-komische wie beängstigende Geschichte zwischen persönlichem Irrsinn und politischem Wahn.

In der Lesung am 11.09. wird erstmals die Endszene vorgetragen, in der das Flugzeug das Hauptgebäude des UNO-Campus torpediert.

Der Gitarrist Bernd Vollbach, mit dem Liebold seit 2008 zusammenarbeitet, wird die Lesung auf seinen Gitarren gefühlvoll begleiten und Highlights setzen.

Pressestimmen zum Gläsernen Sarg:
"Zwischen bissigem Zynismus, ernüchternder Fallstudie und grinsendem Sarkasmus wirft Liebold in zum Teil sehr blumig formulierten Textpassagen Schlaglichter auf die aktuelle Situation in Deutschland. Während sich der Leser anfangs noch über den Wahn des Bauern amüsieren kann, bricht sich mehr und mehr eine erschreckende Vision Bahn und lässt den "gläsernen Sarg" und den Langen Eugen in Flammen und Vernichtung enden." (Michael Wrobel, Generalanzeiger Bonn von 05.04.2008)

"Zweifellos versteht sich der Autor nicht nur bestens auf ausgefeilte Sprache und eine wunderbare Charakterisierung von Umwelt und Figuren, sondern auch auf deren szenische Umsetzung." (Adele W. Wischner, Kölnische Rundschau vom 19.04.2008)

"Ein manisch-depressiver Bauer namens Rowedder startet einen Feldzug gegen den Überwachungsstaat, fährt mit seinem Traktor zur zur Dependance der Vereinten Nationen in Bonn - und erlebt dort das wohl schlimmste Abenteuer seines Lebens." (Generalanzeiger vom 20.09.2009)

"Liebolds Protagonist ist ein eigenwilliger Held: Ein manisch-depressiver Bauer mit einer Vorliebe für große Traktoren im Kampf mit dem allgewaltigen Überwachungsstaat hier und seinem eigenen Wahn dort. Eine doppelte Geschichte, die den Leser auf mehr als eine Gradwanderung führt. Was ist erschreckende Wirklichkeit, wo fängt Wahnsinn und Verschwörungstheorie an? Oder ist es ein und dasselbe? [...] Liebold beschreibt lebendige, glaubwürdige Charaktere, er bleibt nicht in enger Staatskritik und Polemiken stecken, sondern spiegelt auch sie noch einmal ironisch gebrochen - er polemisiert Polemik und ironisiert Ironie - und ist dabei erfrischend humorvoll. An den unerwartetsten Stellen kippt die doch sehr ernste Handlung in schreiend komische Wendungen um. Dabei ist, was Liebold thematisiert, alles andere als lustig. Er zeichnet deutlich und leider zu realistisch, daß der vielzitierte Überwachungsstaat nicht droht, sondern schon längst schon da ist." (Neue Rheinische Zeitung vom 30.07.2009)

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Norman Liebold und Bernd Vollbach: Der Abend, an dem "WortAnKlang" entstand: 13.08.2008 im Café Podcast Bonn.
Sceenshot aus der Videoaufzeichnung von Daniel Becker.
Norman Liebold und Bernd Vollbach: Der Abend, an dem "WortAnKlang" entstand: 13.08.2008 im Café Podcast Bonn. Sceenshot aus der Videoaufzeichnung von Daniel Becker.

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